Zahnarzt Info


          Zahnmagazin Rat & Tipps:
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                      Richtig Zähneputzen
          Richtige Reinigung und Pflege
       
Problem Zahnfleischentzündung
        Die richtige Technik
        Häufige Fehler
        Richtig Anwendung von Zahnseide
        Pflege von Zahnersatz
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Der Weg zur Bikini Figur!

 
         Lesen Sie hier, wie Sie - ohne zu hungern -
                                          überschüssige Kilos loswerden,... (lesen Sie mehr)

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Immer aktuell!
      
   Schluss mit Rauchen ... (lesen Sie mehr)

 
   
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Implantate statt Prothesen?

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Mundgeruch
Ein Viertel aller Menschen leidet zumindest vorübergehend unter Mundgeruch...
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Angst vor dem Zahnarzt

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Elektrisch betriebener Zahnbürsten
Bewertung der Vorteile durch die Verwendung elektrisch betriebener Zahnbürsten während der Anfangsphase einer Parodontitistherapie...
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Abrasionswerte - Zahnpasten im Vergleich
  Es dürfte heute unumstritten sein, dass zur Zahn- und Mundpflege eine Zahnpasta dazugehört. Die Zähne lassen sich zwar ...
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immer aktuell, rund 1 Mill. Österreicher
will 2008 das Rauchen aufgeben oder zumindest reduzieren!


 
Eine neue OGM-Studie zeigt, dass die rauchenden Österreicher, für 2008 große Pläne haben. Von den 2,3 Millionen Rauchern haben sich 41 % zum Jahreswechsel das Ziel gesetzt, das Rauchen aufzugeben oder zumindest zu reduzieren.

Dass es zumeist nur bei einem Versuch bleibt, hat meist  gute Gründe. 88 % der Raucher, die das Rauchen mit eigener Willenskraft aufgeben wollen, haben nicht sehr gute Chancen weiß Doz. Dr. Ernest Groman, Leiter des Nikotininstituts in Wien aus Erfahrung: „Natürlich gibt es immer Menschen, die es mit eigener Willenskraft schaffen, aber das ist  eher die Ausnahme. Rauchen ist eine Sucht und muss auch so behandelt werden. Jede Hilfe sollte angenommen werden, ob Nikotinersatz, psychologische oder ärztliche Unterstützung.“

 

Verfärbungen der Zähne
Rauchen hat nicht nur gesundheitliche, sondern oftmals auch optische Beeinträchtigungen zur Folge, wie Verfärbungen an den Zähnen zeigen.

 

Reduktion als erster Schritt
Es ist auch bereits ein erster Erfolg den Zigarettenkonsum zu reduzieren. Laut
Univ.Doz.Dr. Ernest Groman  vom Nikotin Institut, kann  ein Drittel des täglichen Zigarettenbedarfs durch „bewusstes“ Rauchen eingespart werden. Bei vielen Rauchern ist die Reduktion der erste Schritt auf dem Weg zum Nichtraucher. Ein erprobtes Hilfsmittel bei der Rauchreduktion bzw. Entwöhnung, ist die Nikotinersatztherapie.


Mit Strategie zum Erfolg
Die seit Jahren erfolgreichen Produktangebote  reichen vom Pflaster, der Sublingualtablette über den Kaugummi bis zum Inhalator. Eine erfolgreiche Therapie setzt voraus, dass nicht unterdosiert und eine Mindestdauer von 3 Monaten eingehalten wird.

Finden Sie nützliche Tipps und Ratschläge unter:  www.nicotineinstitute.com

Die Redaktion Jan. 2008

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Richtige Reinigung und Pflege:

Im Laufe unseres Erwachsenwerdens wurde uns sehr viel beigebracht, von den Eltern und auch in der Schule haben wir einiges für unser Leben gelernt. Nur Eines wurde uns nie wirklich gezeigt, das Reinigen der Zähne. Wir haben einfach nachgemacht, was unsere Eltern getan haben, und so haben sich bei uns genauso Fehler und Mängel eingeschlichen - mit allen unangenehmen Folgen. Wir sagen Ihnen, wie man gründlich und effizient reinigt, damit Sie immer ein strahlendes Lächeln haben.

Grundsätzliches

Wie oft und wann soll man die Zähne reinigen?

Grundsätzlich gilt es einmal zu klären, was Sie von Ihren Zähnen wegbürsten sollen: den Zahnbelag, der aus vielen, vielen Bakterien besteht. Denn die Bakterien sind die eigentliche und unmittelbare Ursache von Zahnfäule (Karies) und Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis).

Für die meisten von uns reicht es einmal innerhalb von 24 Stunden diesen Bakterienbelag von allen Flächen der Zähne gründlich zu entfernen.

Bürsten Sie NICHT unmittelbar, nachdem Sie etwas Saures gegessen oder getrunken haben! Vor allem nicht, wenn Sie bereits freiliegende Zahnhälse oder Wurzeloberflächen haben. Denn die Säure weicht die oberste Schicht Ihrer Zahnsubstanz auf; wenn Sie dann da kräftig darüberschrubben, bürsten Sie sich zuviel davon weg. Dadurch kann sich die Empfindlichkeit Ihrer Zahnhälse erhöhen, und es kann zu tiefen Bürstkerben kommen, in denen der Zahnbelag noch besser haften bleibt. Warten sie zirka eine Stunde, dann hat der Speichel die Säure neutralisiert. Beschleunigen können Sie diesen Vorgang, indem Sie nach dem Essen fest mit Wasser ausspülen (Wasser gut in die Zahnzwischenräume pressen) Nach dem Genuss von kohlenhydrat- und zuckerhältiger Kost sollten Sie hingegen gleich die Zähne putzen.

Am besten spülen Sie jedoch mit einer speziellen Mundspül-Lösung.

Spülen Sie generell nach jedem Essen! Das reduziert die Speisereste, und die Bakterien haben weniger zu "essen".

Suchen Sie sich individuell einen Zeitpunkt, zu dem Sie wirklich Zeit haben, Ihren Zähnen eine gründliche Reinigung und Pflege angedeihen zu lassen. Das muss nicht immer der letzte Akt um Mitternacht sein, wo Sie vielleicht schon zu müde sind. Sie reinigen dann bestimmt nur oberflächlich. Am nächsten Tag sieht es vielleicht ähnlich aus. - So kommen Sie in einen Teufelskreis, ihr Gewissen wird immer schlechter, der Belag der immer älter wird haftet immer fester an Ihrer Zahnoberfläche. Dann müssen Sie länger reinigen, um ihn zu entfernen.

Einmal täglich wirklich gründlich zu reinigen bringt Ihnen mehr, als dreimal irgendwie und irgendwo an Ihren Zähnen zu bürsten, denn wenn Restbeläge zurückbleiben, bilden sich schneller neue Bakterien in den Belägen. Entfernen Sie sehr gut den Zahnbelag, so dauert es länger, bis sich wieder neuer Belag bildet.

Hinweis: Diese Tipps gelten zwar allgemein, es kann jedoch sein, dass für Sie auf Grund von speziellen Problemen eine andere Empfehlung gilt. Deshalb ist es besonders wichtig, sich von einer professionellen Mundhygienikerin individuell beraten zu lassen!

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Problem Zahnfleischentzündung:

Mit zunehmendem Alter wird das Zahnfleisch immer mehr zum Problem. Leicht blutendes Zahnfleisch und schlechter Atem sind die ersten Anzeichen für eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Oft werden die Vorboten nicht ernst genommen, weil die meisten Patienten dabei noch keine Schmerzen empfinden. Dabei wäre es jetzt schon an der Zeit, die Symptome zu bekämpfen. Spezielle Zahnpflegesysteme, die antibakterielle Wirkstoffe (Zinnfluorid/Aminfluorid) besitzen, bieten sich hier an. Zudem sind besonders weiche Zahnbürsten mit mikrofeinen Borsten für Gingivitis-Patienten geeignet, weil sie das Zahnfleisch nicht zusätzlich verletzen. Schreitet man in diesem Stadium nicht zur Tat, kann sich aus der noch heilbaren Gingivitis eine nicht vollständig heilbare Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis) entwickeln.

"Hören Sie auf Ihren Mund" - und ignorieren Sie nicht leichtfertig Symptome, die Sie später den einen oder anderen Zahn kosten könnten. Damit Sie bis ins hohe Alter "lückenfrei" lachen können.

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Auf die richtige Technik kommt es an:

Wo auf Ihren Zähnen ist dieser Belag? Am Rand des Zahnes zum Zahnfleisch hin - rund um den Zahn: also außen, innen und zwischen den Zähnen - und in den Grübchen der Kauflächen.

Konzentrieren Sie sich!
Beim Zähneputzen auch ans Zähneputzen denken: Nur wer konzentriert Zähne putzt, putzt gründlich. Und nehmen Sie sich mindestens zwei Minuten dafür Zeit.

Teilen Sie Ihr Gebiss in Abschnitte ein.
Nehmen Sie sich erst die Zahnaußenseiten vor und bürsten Sie sorgfältig immer zwei Zähne. Anschließend folgen die Innenflächen der Zähne und zuletzt die Kauflächen der Backenzähne. Beginnen Sie an der für Sie schwierigsten Stelle: an der hinteren Innenseite des Unterkiefers dort, wo auch meistens die meisten Beläge sitzen. Warum? Ganz einfach: Am Anfang hat man noch mehr Konzentration und Elan.

Welche Zahnbürste?
Verwenden Sie eine Zahnbürste mit kleinem Borstenkopf - nicht zu hart - nicht zu weich. Keine Zahnbürsten mit Naturhaarborsten verwenden: Durch die Struktur des Naturhaars setzen sich Keime wesentlich leichter fest als in Kunststoffborsten. Wenn sich die ersten Borsten zur Seite neigen, ist es Zeit die Bürste zu wechseln.

Von Rot nach Weiß bürsten!
Setzen Sie die Bürste schräg an den Zahn und bürsten Sie entweder vom Zahnfleisch Richtung Zahn (pro Zahnfläche ca. 5 mal). Putzen Sie Ihre Zähne immer von Rot nach Weiß, sprich: vom Zahnfleisch zum Zahn. Auf keinen Fall waagrecht schrubben! Gehen Sie gezielt von einer Seite zur anderen - Zahn für Zahn.

Vergessen Sie auch nicht die Kauflächen.
Reinigen Sie die Kauflächen durch kleine Vor- und Rückwärtsbewegen der Bürste oder mit kleinen kreisenden Bewegungen.

Die Zahnbürste ist kein Schrubber!
Üben Sie nicht zu viel Druck auf die Zähne aus! Mit der richtigen Technik lösen Sie auch mit sanften Bewegungen die Beläge. Heftiges Schrubben schädigt das Zahnfleisch und die Zähne!

Elektrische Zahnbürste
Bei Verwendung einer elektrischen Bürste ersparen Sie sich die kreisenden Bewegungen, denn die macht die Bürste. Sie müssen allerdings den Bürstenkopf richtig an den Zahn setzen, und zwar so, dass die Borsten dort sind, wo auch der Belag ist.

Welche Zahnpasta?
Die meisten Pasten enthalten Fluoride, die den Zahnschmelz kräftigen. Seien Sie bei Raucherzahnpasten vorsichtig, sie greifen den Zahnschmelz zu sehr an.

Hinweis: Diese Tipps gelten zwar allgemein, es kann jedoch sein, dass für Sie eine andere Bürsttechnik Sinn macht. Deshalb ist es besonders wichtig, sich von einer professionellen Mundhygienikerin die individuellen Techniken zeigen zu lassen! Nur so werden Sie ein optimales Ergebnis erzielen!

 

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  Häufige Fehler:

Sie glauben vielleicht, dass Sie ohnehin alles richtig machen. Hier die wichtigsten Fehler, die Sie auf jeden Fall vermeiden sollten:

  • Bei geschlossenen Kiefern reinigen. (Unsere Zahnreihen sind keine gerade Plakatwand sondern bestehen aus einzelnen "Litfaßsäulen")
  • Hin- und herschrubben. Sie bürsten sich damit die Beläge eher noch in die Zwischenräume hinein und schädigen Zahnfleisch und Schmelz.
  • Beim Reinigen der Außenseiten, den Mund zu weit aufmachen: der große Kaumuskel ist dabei zu sehr gespannt, und Sie schaffen es nicht die letzten Zähne ganz rückwärts zu erreichen.
  • Rauf- und runterbürsten. Sie schieben sich damit möglicherweise das Zahnfleisch zurück.
  • Mit zu viel Kraft bürsten. Dadurch kann es zu Verletzungen am Zahnfleisch kommen und zu Schmelzverlust führen. (Auch der Zahnbürstenverbrauch erhöht sich dadurch, wenn die Borsten frühzeitig "zerquetscht" sind)
  • Man lässt Stellen aus, meistens die selben.
  • Die Außenseiten der vorderen Zähne (Lach-Sichtbereich) werden meist zu viel gebürstet und die Seitenzähne, Innenflächen und Zahnzwischenräume zu wenig oder nicht.
  • Man reinigt nicht regelmäßig und zu kurz. (Der Zeitfaktor ist sehr wichtig, denn der Belag ist zäh und klebrig, er haftet sehr gut an der Zahnoberfläche d.h. es dauert bis er weggebürstet ist.)

   Einige Tipps hier


(Quelle: Konsument extra: Gesunde Zähne. Wien)

 

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  Richtig Anwendung  von Zahnseide:

So reinigen Sie Ihre Zahnzwischenräume

Zahnseide entfernt Plaque und Speisereste an Stellen, wo die Zahnbürste nur schlecht hinkommt. Die Anwendung von Zahnseide sollte zur täglichen Routine werden. Damit können die Zahnzwischenräume und der Bereich unterhalb des Zahnfleischsaums gereinigt werden. Am besten verwenden Sie die Zahnseide bei der abendlichen Mundhygiene. Nehmen Sie sich genügend Zeit dafür und verwenden Sie die Zahnseide am besten noch vor dem Zähneputzen.

Nehmen Sie dafür einen 40 bis 50 cm langen Faden aus dem Behälter, spannen diesen um zwei Finger und führen Sie die gespannte Zahnseide vorsichtig zwischen zwei Zähne. Bewegen Sie die Zahnseide mehrere Male auf und ab sowie hin und her. Aber vermeiden Sie Verletzungen. Vergessen Sie nicht, dass Sie unter den Zahnfleischrand von zwei Zähnen fahren müssen.

Welche Zahnseide?

Für welches Produkt Sie sich entscheiden, ist Geschmacksache. Es wird zwischen gewachster und ungewachster Zahnseide unterschieden. Bei größeren Zahnzwischenräumen können Sie auf eine Interdentalbürste oder aufgebauschte Zahnseiden (Superfloss) mit Einfädelhilfe zurückgreifen.

Lassen Sie sich die Anwendung von Zahnseide und Interdentalbürsten am besten von Ihrem Zahnarzt zeigen. So verhindern Sie eine unsachgemäße Anwendung und Verletzungen im Zahnfleischbereich.
 

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Pflege von Zahnersatz:

Die wichtigste Voraussetzung für die Dauerhaftigkeit von Zahnersatz ist die richtige Pflege. Lesen Sie hier, wie man die Brücken, Implantate und Co. effektiv reinigt.

Reinigen Sie mit der Zahnbürste die Oberflächen von Zähnen, Kronen, Brücken, Prothesen und Implantaten.

Die Zahnzwischenräume oder die Zwischenräume zwischen einzelnen Kronen, Brückenpfeilern oder Implantaten kann die normale Zahnbürste nicht erreichen. Verwenden Sie deshalb Zwischenraum- oder Interdentalbürsten. Dabei handelt es sich um einbüschelige Bürsten, die Zahnzwischenräume effektiv putzen. Bei zu kräftigem Putzen sind Schäden an den Zähnen im oberen Zahnwurzelbereich möglich. Optimal ist eine kombinierte Reinigung mit Zahnseide.

Sind die Zwischenräume für die Interdentalbürste zu eng, dann benutzen Sie Zahnseide.

Nachdem Sie die Beläge mit der Zahnbürste und Zahnseide gelöst haben, können sie diese bequem mit der Munddusche abspülen.

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  Mundgeruch:

Weit verbreitetes Übel

Ein Viertel aller Menschen leidet zumindest vorübergehend unter Mundgeruch, ca. sechs Prozent verbreiten dauerhaft üblen Atem. Manche Menschen davon wissen es auch. Andere wiederum merken es selbst nicht, dass sie unter Halitose leiden, wie Mundgeruch medizinisch ausgedrückt heißt. Keine leichte Aufgabe, jemanden dezent darauf aufmerksam zu machen.

Diese schwierige Aufgabe kommt meistens den Zahnärzten zu. Da die meisten Menschen nur sehr unzuverlässig ihren eigenen Mundgeruch beurteilen können, besteht der erste Teil der zahnärztlichen Diagnostik darin festzustellen, ob überhaupt objektivierbarer Mundgeruch riechbar ist. Ein großes Problem in der zahnärztlichen Praxis sind nämlich nicht nur die Patienten, die Mundgeruch haben und es aber selbst nicht glauben, sondern auch umgekehrt die, die keinen Mundgeruch haben und aber felsenfest davon überzeugt sind. Dieses Phänomen der "Pseudo-Halitosis" kann sich sogar zu einer Phobie ausweiten und extreme Formen annehmen. So zum Beispiel die Geschichte einer älteren Patientin, die ihren angeblichen Mundgeruch als Grund dafür angab, dass sie immer noch unverheiratet sei. Die Menschen würden sich die Nase zuhalten und sich abwenden, sogar der Hund einer Freundin würde ob ihres Mundgeruchs die Flucht ergreifen. Tatsächlich ließ sich aber vom behandelnden Zahnarzt auch mittels "Halimeter" kein Foetor, also Geruch, feststellen.

Um Mundgeruch oder Halitose sichtbar zu machen, haben Wissenschaftler schon vor mehr als zehn Jahren ein Gerät entwickelt, das ähnlich einem Alkomat den Mundgeruch misst. Der Patient nimmt das Mundstück in den leicht geöffneten Mund und in kürzester Zeit erscheint der Wert ppb VSC (part per billion flüchtige Schwefelverbindungen) auf dem Display. Tatsächlich ist aber die Nase des Zahnarztes das zuverlässigere Messinstrument und auch hier gibt es eine Skala zur Objektivierung der "Beobachtung". Übrigens leiden auch Zahnärzte unter Mundgeruch. Laut einer Umfrage der Zeitschrift "Zahnärztliche Mitteilungen" meinen ca. sieben Prozent der Zahnärzte selbst unter Halitose zu leiden.

Entstehung und Behandlung

Mundgeruch ist kein unabänderliches Schicksal. Ist erst einmal die Entstehungsursache geklärt, gibt es zuverlässige Methoden, wieder zu frischem Atem zu kommen.

Halitose entsteht - entgegen eine vielfach auch in Fachkreisen verbreiteten Meinung - nicht überwiegend auf Grund einer Magenerkrankung, sondern in den meisten Fällen durch Bakterien im Mund. Diese Bakterien setzen sich auf der Zunge und am Zungengrund fest und verbreiten üble Gerüche. Zungenbelag, mangelhafte Hygiene und Infektionen, ein Hefepilz (Candidasis), überstehende Kronenränder, offene Wurzelkanäle oder auch Geschwüre oder Tumore zählen zu den Ursachen von Halitosis im Mundbereich. Nur selten ist eine internistische Grunderkrankung, etwa eine Magen-Darmerkrankung oder Diabetes, ursächlich beteiligt.

Wichtig ist hier auf jeden Fall der Besuch beim Zahnarzt, um die Ursache des Mundgeruchs abzuklären! Das Auftreten von Mundgeruch sollte auf jeden Fall ernst genommen werden, denn in seltenen Fällen kann dies das Symptom einer schwerwiegenden Erkrankung sein. Meistens wird der unangenehme Geruch jedoch von Mikroorganismen innerhalb der Mundhöhle verursacht und kann bei entsprechender Kenntnis durch normales Handwerkszeug erfolgreich behandelt werden. Mundhygiene ist hier unabdingbar. Eine professionelle Zahnreinigung hilft oft Wunder. Auch der regelmäßige Gebrauch von Zahnseide, Zahnbürste und Mundwasser helfen, um wieder zu frischem Atem zu kommen.

Ein Zungenreiniger ergänzt die tägliche Zahnreinigung perfekt. Er entfernt geruchsbildende Bakterien von der Zungenoberfläche und reduziert damit den Mundgeruch merklich. Außerdem stimuliert er das Geschmacksempfinden und reduziert Plaque bis zu einem Drittel. Die sanften Borsten auf der einen Seite lockern den Belag auf der Zunge und massieren die empfindlichen Kapillaren. Die andere Seite des Zungenreinigers zieht die schädlichen Stoffe sauber von der Zungenoberfläche ab. Zusätzlich können antibakterielle Zahncremes und Mundtropfen helfen, dem üblen Geruch Herr zu werden. Frischer Atem ist schließlich sympathisch und ebenso wichtig, wie ein strahlendes Lächeln.

 

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Angst vor dem Zahnarzt?

Die Angst vor dem Zahnarzt wird als "Oralophobie" bezeichnet. Rund 15 Prozent der Bevölkerung leiden darunter und gehen deshalb nur unter großen Ängsten bzw. überhaupt nicht zum Zahnarzt. Das kann aber fatale Folge haben: Mangelhafte Gebisse können zu sozialer Isolierung und schweren körperlichen Folgeschäden führen.

Oft tut's gar nicht weh

Es ist ein bisschen wie ein Aberglaube aus alter Zeit: Viele Menschen haben Angst vor dem Zahnarzt und das trotz der heute weitgehend schmerzfreien Behandlung unter lokaler Betäubung.

Manche Angstpatienten nehmen bei einem Zahnarztbesuch ein frisches T-Shirt mit. Schon vor dem Betreten der Praxis beginnen sie zu schwitzen, gegen Ende der Behandlung sind sie dann völlig durchnässt. Bei ihnen sind sehr häufig umfangreiche zahnmedizinische Sanierungen notwendig, da sie oftmals viele Jahre keine Zahnbehandlung hatten. Die bei der panikartigen Angst auftretenden Gefühle und Körperreaktionen "beweisen" den Betroffenen subjektiv die Gefährlichkeit der bevorstehenden Situation.
 

Bammel mit Folgen

Es ist daher besonders wichtig, dass der Zahnarzt mit Einfühlungsvermögen versteht, dem Patienten diese Angst zu nehmen. Wenn dies nicht gelingt, sind Fluchtreaktionen die Folge: Der eigentlich dringend notwendige Zahnarzttermin wird gar nicht erst vereinbart, wieder abgesagt oder einfach nicht wahrgenommen.
 

 

Hilfe ist möglich

Zur Behandlung von Phobien (irrationalen Ängsten) stehen dem Zahnarzt heute zahlreiche effektive Methoden zur Verfügung. Am besten belegt ist die Wirksamkeit der Verhaltenstherapie.

Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapeuten sehen die Angst als erworbene Erfahrung, die "erlernt" wird, wenn massive Furcht zusammen mit zuvor als neutral empfundenen Situationen (z. B. Zahnbehandlung) auftritt. Bei der Behandlung der Phobien hat sich die verhaltenstherapeutische Technik der systematischen Desensibilisierung als sehr hilfreich erwiesen. Diese Technik besteht im Wesentlichen darin, den Angstpatienten nach und nach mit Situationen zu konfrontieren, die seinen Hauptängsten entsprechen.

Tiefenpsychologische Ansätze

Im Gegensatz zur Verhaltenstherapie interessiert sich die Tiefenpsychologie mehr für die unbewusste Bedeutung und die Ursache der Angst. Basis ist die Freudsche Psychoanalyse.

Hypnose

Auch Hypnose wird heute wieder vermehrt von Zahnärzten erlernt und angewendet. Sie eignet sich zum Abbau von Ängsten, um lange Behandlungen angenehmer zu machen, zur schmerzarmen oder sogar schmerzfreien Behandlung auch ohne Spritze, als begleitende Maßnahme bei Verspannungen der Kaumuskulatur sowie schmerzhaften Kiefergelenkserkrankungen, um eine Behandlung auch bei starkem Würgereiz zu ermöglichen.

Akupunktur

Auch Akupunktur kann bei Zahnarztangst helfen. Durch ein paar gezielt gesetzte Akupunktur-Nadeln löst sich die von Angst verursachte Verspannung im Körper, die Muskulatur und die Nerven lockern sich. Eine entspannte Behandlung wird dadurch ermöglicht.

Vollnarkose

Leider wirken die bisher genannten, psychologischen Methoden nicht bei jedem. In solchen Fällen kann eine Behandlung unter Vollnarkose in Betracht gezogen werden. Klar ist allerdings: Eine Vollnarkose stellt immer ein Risiko dar. Deshalb sollte man diese Möglichkeit ausführlich mit dem Zahnarzt besprechen und Pro und Contra abwägen. Kritiker meinen, dass man damit die Angst langfristig keinesfalls in den Griff bekommen kann.

Medikamente

Kann eine Behandlung nicht aufgeschoben werden und stellen sich alle anderen Methoden als nicht zielführend heraus, können Medikamente mit beruhigender Wirkung während der Behandlung hilfreich sein. Dazu eignen sich wohl dosierte Arzneien mit homöopathischen oder pflanzliche Wirkstoffen. Neben der eintretenden Entspannung kann unter Umständen auch die Erwartungsangst vor dem Behandlungstermin herabgesetzt werden.

Tipps bei einfachen Ängsten

Nicht jeder, der Angst vor dem Zahnarzt hat, muss deshalb gleich zum Therapeuten. Wichtig ist es, einen Zahnarzt seines Vertrauens zu finden und die Angst auch offen auszusprechen.

Dann kann ein guter Zahnarzt schon mit einfachen Maßnahmen entscheidend helfen: Er kann sich mehr Zeit für dem Patienten nehmen, ihn nicht zu langen warten lassen und bereits vor der Behandlung ein ausführliches Gespräch führen.
 

Tipps gegen die Angst

  • Nehmen Sie einen Walkman mit und hören Sie bereits im Wartezimmer Ihre Lieblingsmusik. Viele Zahnärzte bieten auch schon von sich aus Musik während der Behandlung an.
  • Teilen Sie Ihrem Arzt Ihre Ängste mit!
  • Bitten Sie den Arzt, Ihnen jeden Schritt der Behandlung zu erklären, damit nichts Unerwartetes auf Sie zukommt.
  • Vereinbaren Sie mit dem Zahnarzt ein "Stoppsignal", wenn es zu schmerzhaft oder unangenehm wird.

Quellen: Initiative proDenteÖsterreichische Gesellschaft für ärztliche und zahnärztliche Hypnose

 

 

 

 

Der richtige Weg zur Bikini Figur!


                                              

Lesen Sie hier, wie Sie - ohne zu hungern - überschüssige Kilos loswerden, Ihre Ernährung optimieren und durch ein moderates Bewegungsprogramm neue Vitalität gewinnen.

Zu viel gegessen, zu viel gesessen - kommt Ihnen das bekannt vor? Gearade jetzt nach den Festtage und Silvesterfeierlichkeiten, der Alltag stellt sich wieder ein, was bleibt sind die überschüssigen Kilos auf der Waage. "Besonders jetzt ist es wichtig, diesen Gemütszustand sowie das unerwünschte Übergewicht nicht einfach zu akzeptieren, sondern möglichst schnell etwas dagegen zu tun. Am besten noch heute"



Übergewicht ist ein Gesundheitsrisiko!

Übergewicht ist  weltweit ein  verbreitetes Phänomen. Cirka jeder dritte Europäer, sowie jeder zweite über 50 sind zu dick. Was Adipositas, also die krankhafte Fettsucht, anbelangt, liegt Österreich laut Statistik mit elf Prozent der Bevölkerung im Mittelfeld des internationalen Rankings.

Ab welchem Gewicht  sich jemand zu dick fühlt, ist individuell verschieden. Für eine objektive Beurteilung des Körpergewichts gibt es aber Richtwerte wie etwa den Body-Mass-Index (BMI) Übergewicht ist in der Regel ein simples Bilanzproblem: "Wer ständig mehr isst, als er verbraucht, nimmt zu", bringt der Stoffwechselexperte Univ.-Prof. Dr. Bernhard Ludvik von der Wiener Uni-Klinik für Innere Medizin III das Problem auf den Punkt.

Da der Energieverbrauch bei jedem von uns unterschiedlich ist, nehmen auch nicht alle Menschen durch den Konsum derselben Nahrungsmittel zu. Der Grundstein für die stetig wachsenden Fettpölsterchen liegt - abgesehen von chronischem Bewegungsmangel - meist in jahrelangen falschen Ess- und Trinkgewohnheiten. "Während der durchschnittliche Tagesbedarf an Kilokalorien bei 2300 bis 2500 liegt, nimmt der Durchschnittsösterreicher täglich mehr als 3500 Kilokalorien zu sich"

Optimieren Sie Ihren Lebensstil                                      

"Es geht darum, den persönlichen Lebensstil in Richtung Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden zu optimieren", "Das Ziel ist nicht nur weniger Gewicht auf der Waage, sondern auch mehr Freude an sich selbst sowie ein stärkeres Körperbewusstsein." Strenge Diäten sind allerdings der falsche Weg, um das Gewicht dauerhaft zu reduzieren. Durch die drastische Kürzung der aufgenommenen Nahrung wird der Energieumsatz des Körpers gesenkt. "Unser Organismus glaubt dann, es sei eine Hungersnot ausgebrochen, und beginnt deshalb, Energie einzusparen." Nach Beendigung der Abmagerungskur bleibt der niedrige Energiebedarf bestehen. Als fatale Folge stellt sich der gefürchtete Jo-Jo-Effekt ein - man nimmt schon durch "normales" Essen schneller zu als vorher.

Maßvoll rund ein Kilo pro Woche abnehmen

  Zum erfolgreichen Abnehmen bzw. Gewichthalten braucht es Ausdauer und ein gutes Gespür für die eigenen Bedürfnisse. Einteilen lernen und Maß halten sind dabei viel besser als strikte Verbote. Ein realistisches Vorhaben lautet: ein halbes Kilo bis ein Kilo pro Woche weniger.

Wenn Sie sich gesund ernähren wollen, sollten Sie vor allem auf eine ausgewogene Nährstoffzufuhr achten, die Ihrem persönlichen Energiebedarf entspricht. Die von Ernährungswissenschaftlern empfohlene Nährstoffrelation lautet: 55 bis 60 Prozent sollten in Form von vorrangig komplexen Kohlenhydraten gegessen werden (z. B. Getreide, Vollkornprodukte, Obst, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Hülsenfrüchte etc.). Höchstens 30 Prozent des Energiebedarfs sollten durch Fett gedeckt werden (Margarine statt Butter und pflanzliche statt tierische Öle). Zehn bis 15 Prozent der zugeführten Energie sollte Eiweiß liefern (mageres Fleisch, Fisch, fettarmes Joghurt, Magertopfen und fettarmer Käse). Außerdem gilt: Fünf kleine Mahlzeiten am Tag sind besser als drei üppige - so entsteht kein unangenehmes Völlegefühl, und die Verdauung sowie der Stoffwechsel werden entlastet.

Der GLYX-Faktor

Ein wichtiger Faktor beim Abnehmen ist der GLYX-Wert. Das bedeutet: Kohlenhydrate liefern unserem Körper wichtige Energie, er muss sie allerdings vorher in Glukose (eine Form von Zucker) umwandeln. Der glykämische Index (GLYX) besagt, wie stark ein Nahrungsmittel den Blutzucker erhöht. Unter den Lebensmitteln mit hohem GLYX finden sich aber nicht nur bekannte Versuchungen wie Limonaden, Bier, Schokolade und Weißbrot. Auch Kartoffeln, Karotten, Mais und polierter Reis stehen auf den vorderen Rängen. Auf der anderen Seite finden sich Lebensmittel, für deren Aufschließung der Körper mehr Energie braucht, als zugeführt wird. Viele Gemüsesorten, aber auch fettarme Milchprodukte zählen zu den Fatburnern.

Traumgewicht durch Medikamente?

Wer stark übergewichtig ist, sollte nur unter ärztlicher Aufsicht und gegebenenfalls mit medikamentöser Hilfe abnehmen. "Wir wissen, dass viele Übergewichtige Patienten es allein nicht schaffen, ihr Gewicht zu reduzieren", so der Sozialmediziner Univ.-Prof. Dr. Michael Kunze. Aus diesem Grund wurde in Österreich das ReducTeam-Konzept entwickelt - ein spezielles Programm, das mittels des neuen Wirkstoffs Sibutramin vor allem Adipositas-Patienten helfen soll, dauerhaft abzunehmen. Prof. Kunze: "Dieser Wirkstoff entfaltet seine Wirkung im Zentralnervensystem und greift auf zwei Ebenen an - er verstärkt das Sättigungsgefühl und steigert den Energieverbrauch."

Der zweite Wirkstoff, der bei übergewichtigen Patienten schon seit längerem zum Einsatz kommt, ist Orlistat. Prof. Kunze: "Dieser Stoff hemmt im Darm ein Enzym, das für die Fettaufnahme wichtig ist. Dadurch wird ein Drittel des Nahrungsfetts wieder unverdaut ausgeschieden." Beide Wirkstoffe - ob als Appetitzügler oder Fettblocker verwendet - sind in Österreich verschreibungspflichtig und vornehmlich für Menschen gedacht, die an Fettsucht leiden (ab einem BMI von 30).

So "bewegen" Sie die Kilos weg!

Zusätzlich zur Ernährungsumstellung gehört auch mehr Bewegung auf den Tagesplan. "Das Geheimnis ist, es langsam angehen zu lassen und sich eine Sport- bzw. Bewegungsart auszusuchen, die einem Spaß macht" Wegen ihrer günstigen Auswirkungen auf Herz, Kreislauf und Stoffwechsel sind besonders Ausdauersportarten - heutzutage Cardiotraining genannt - zu empfehlen. Die Belastung sollte dabei so gewählt werden, dass eine gewisse Pulsfrequenz erreicht und aufrechterhalten wird. "Dieser Zielimpuls liegt für Untrainierte über 35 bei 180 (Schlägen pro Minute) minus Lebensalter (in Jahren). Nach einigen Trainingsmonaten kann er auf 190 minus Lebensalter hochgesetzt werden." Als Richtlinie fürs individuelle Trainingsprogramm empfehlen Sportwissenschaftler: "Drei- bis fünfmal pro Woche 20 bis 60 Minuten gezielte Bewegung."

 

Die Red. Januar 2008